Slave I

Ich bin von der Qualität der Nachbauten aus China wirklich sehr positiv überrascht. Alles ist sauber gestanzt, alle Details sind sichtbar. Nichts fühlt sich „billig“ an.

Als ich dann die Anleitung das erste Mal aufgeschlagen habe musste ich doch mal Schlucken: Heidewitzka Herr Kapitän, das kann ja noch lustig werden…

Die Teile werden alle aus dem Rahmen herausgebrochen und müssen dann oftmals selbst im richtigen Bogen geknickt und geformt werden. Bei runden Teilen ist das echt ne ganz schön anstrengende Arbeit, denn das Material ist ziemlich dünn und Fehler werden schnell durch unschöne Knicke im Metall bestraft. Ansonsten werden die Teile ineinander gesteckt und dann verdreht. Man muss nichts kleben oder so. Sehr praktisch!

Ich empfehle zum Bau eine gute kleine Flachzange und eine oder mehrere Modellbaufeilen um die Teile zu Bearbeiten und auch die Rundungen zu biegen.

Das Ergebnis kann sich hinterher aber sehen lassen. Ich freue mich wie Bolle über das coole Modell meines Lieblingsschiffes 🙂